Wir sind eine Jugendgruppe (Alter zwischen 8 und 15 Jahren), die gemeinsam AIKIDO erlernen. Geleitet wird das Training von Martin Peetz.
   
   

In unserem Dojo beim SV Poppenreuth in Fürth
Bildergalerie: → Auftritt beim Kirschblütenfest 2014 und beim Training
Video: → So schaut ein Aikidotraining aus
Video: → KiKa- Video "Ben macht Aikido"
   
   
   
Das Training findet donnerstags von 18:00 bis 19:15 Uhr statt.
Unserer Übungsraum (DOJO) befindet sich in Fürth in der Mehrzweckhalle des SV Poppenreuth.
 
 
Da es zumeist keine speziellen Anfangstermine gibt, kannst Du jederzeit individuell in die laufenden Kurse einsteigen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Du kannst also einfach spontan hingehen.

In der Regel darf man 3 bis 4 mal kostenlos am Training teilnehmen, bevor man sich für den Eintritt in unseren Verein entscheidet. Du kannst somit in aller Ruhe herausfinden, ob Aikido der richtige Weg für Dich ist.
Bleibt nun nur noch nachzutragen, dass für die ersten Stunden normale Trainingskleidung, möglichst mit langen Ärmeln und Hosen, völlig ausreichend ist.

   
 
 
Aikido wurde in Japan von Meister Morihei Ueshiba (1883-1969) als Synthese der traditionellen Kampfkünste, welche auch die Samurai ausübten, entwickelt.

Aikido ist eine Kampf-Kunst, die als Harmonie der Bewegung bezeichnet wird. Grundlagen sind Verteidigungstechniken, die die Energien des Angreifers umlenken und kontrollieren, anstatt sie zu blockieren und ihn zu verletzen.

Beim Aikido lernt man die Grundprinzipien der Selbstverteidigung wie Distanz, Timing, körperliche und geistige Koordination, Anpassung der Geschwindigkeit usw.

Im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten gibt es im Aikido keine Wettkämpfe. Es gibt keine Tritte oder Schläge. Trainiert werden vor allem Ausweichen, Führen, Werfen und Festhalten.

Aikido ist sehr stark mit seinen Ursprüngen in Japan verbunden. Deshalb werden die typisch japanischen Umgangsformen auch im Aikido-Training gepflegt und japanische Begriffe verwendet.

   
 
 
In unserer Stilrichtung gibt es sechs Schülergrade (6. bis 1. Kyu) und neun Lehrergrade (1. bis 9. Dan). Bei den Schülergraden beginnen die Prüfungen mit dem 5. Kyu, bei den Lehrergraden mit dem 1. Dan.
Alle Erwachsene (ab 18 Jahre) Aikidoka vom 6. bis 1. Kyu tragen weiße Gürtel. Ab dem ersten Dan-Grad wird ein schwarzer Gürtel getragen und ein Hakama, ein schwarzer Hosenrock.

Jugendliche Aikidoka tragen farbige Gürtel:
weiß - Anfänger ohne Prüfung
weiß-gelb - 1. Prüfung (6. Kyu)
gelb - 2. Prüfung (5. Kyu),
orange - 3. Prüfung (4. Kyu),
grün - 4. Prüfung (3. Kyu),
blau - 5. Prüfung (2. Kyu),
braun - 6. Prüfung (1. Kyu),
schwarz - 7. Prüfung (1. Dan).

   
 
 
Jeder hat seine eigenen Voraussetzungen, seinen eigenen Rhythmus und jeder braucht seine eigene Zeit, um etwas zu lernen. Das für sich akzeptieren zu können ist die einzige wirkliche Voraussetzung, um Aikido zu lernen und eines Tages zu verstehen

Im Training lernen wir verschiedene Körpertechniken und vor allem auch das Rollen und Fallen. Wichtig ist, mit dem anderen so zu trainieren, dass beide Spaß haben und sich nicht verletzen. In erster Linie lernen wir Angriffe abzuwehren. Dabei ist es im Aikido relativ unwichtig, wie viel Kraft man selbst hat. Außerdem lernen wir mit dem Bokken (Holzschwert), dem Jo (Holzstab) und dem Tanto (Holzmesser) zu kämpfen.

Auf der Matte gibt es keine Gegner! Denn das Dojo ist ein Ort an dem man sich trifft um gemeinsam und in Achtung vor einander Aikido zu üben. Zum einen ist das wichtig, um schwere Verletzungen im Training zu vermeiden und außerdem entspricht es einer Aikido "Grundregel": verantwortungsvoller Umgang mit sich selbst und anderen. Demnach gibt es auch keine sportlichen Wettkämpfe oder Turniere.

   
   
 
 
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, bei der auch die Tradition, sprich die japanische Etikette gepflegt wird. Dies mag für uns Europäer oft recht eigenartig wirken, paßt aber in den Kontext des Trainings:
  • Beim Betreten und Verlassen des Übungsraumes (Dojo) ist es üblich, sich in Richtung der Kamiza zu verbeugen (Ort, wo der Trainer sitzt bzw. wo das Bild des Begründers des Aikido hängt).
    Ebenso verbeugt man sich aus Höflichkeit zu Beginn und am Ende einer Partnerübung vor seinem Partner.

  • Von der Garderobe bis zur Matte (Tatami) sollte man Hausschuhe tragen (aber nicht auf der Matte).

  • Man sollte pünktlich zum Training erscheinen.

  • Falls man aus irgendeinem Grund die Matte verläßt (z.B. WC aufsuchen, Übelkeit...), soll dies dem Trainer mitgeteilt werden.

  • Finger- und Zehennägel sollten wegen der Verletzungsgefahr kurz geschnitten sein.

  • Aus demselben Grund sollten Schmuck, Uhren und Ringe während des Trainings abgelegt werden, auch Kaugummi und ähnliches sind wegen der Erstickungsgefahr auf der Matte verboten.